Kolloide – die vernachlässigte Dimension im Lebendigen

Unter Kolloiden versteht man Teilchen oder Tröpfchen, die in einem Dispersionsmittel, wie z.B. Wasser, feinst verteilt sind. Wolfgang Ostwald (1883 – 1943) - der Begründer der Kolloidchemie in Deutschland - definiert Teilchen und Tröpfchen im Größenbereich von 1 bis 100 Nanometer als Kolloide, ihre kolloiddisperse Verteilung im Lösungsmittel als kolloide bzw. kolloidale Lösung. Ostwald beschreibt den kolloidalen Zustand als integrierende Vorbedingung für das Auftreten biologischer Erscheinungen und prägte zusammenfassend den Satz: „Alle Lebenserscheinungen spielen sich ab in einem kolloiden System“.

Folgerichtig werden kolloidale Produkte von lebendigen Systemen optimal aufgenommen und verstoffwechselt. Wässriges Lösungsmittel unserer kolloidalen Produkte ist hochreines ultra-kolloidales Wasser, das in einem aufwendigen Verfahren mehrfach destilliert und einer Behandlung im Ultra-Kolloidations-Verfahren unterzogen wird. Die disperse Phase, d.h. die im Dispersionsmittel gelösten Teilchen oder Tröpfchen, werden anschließend mit leistungsstarken Ultra-Kolloidatoren stabil in Lösung eingetragen. Die gelösten Kolloide verbleiben beständig in Lösung ohne zu agglomerieren und sich abzusetzen. Dieser dauerhaft stabile kolloidale Zustand garantiert eine hervorragende Haltbarkeit und Bioverfügbarkeit unserer kolloidalen Produkte und ist das Merkmal schlechthin für eine exzellente Qualität.

Kolloidchemie - Kurzerklärung

Nicht umsonst hat Professor Wolfgang Ostwald, einer der wohl renommiertesten Wissenschaftler der Kolloidchemie an der Universität Leipzig, diesen 1914/1915 noch relativ neuen Zweig der „physikalischen Chemie“ in seinem Buch „vernachlässigte Dimensionen“ genannt. (Ostwald, W.:“ Die Welt der vernachlässigten Dimensionen“, 1. u. 2. Nachdruck Levigata Technica GmbH 2012 und 2017, Art. Nr.1425).

Ich werde vieles aus diesem Buch zitieren, zeigt es doch die enorme Bedeutung dieses wissenschaftlich selbstständigen Bereiches der Naturwissenschaft und seine Bedeutung für alle lebendigen Systeme wie Pflanzen, Tiere und Menschen.


Prof. Ostwald auf Seite 183:

„Die physikalischen und physikalisch- chemischen Grundbedingungen der lebenden Substanz können aber nach dem heutigen Stande der Wissenschaft nicht genauer und konziser (präziser, prägnanter, der Verfasser) zusammengefasst werden als durch den Satz: „Alle Lebenserscheinungen spielen sich ab in einem kolloiden System.“ Der kolloide Zustand ist eine integrierende Vorbedingung für das Auftreten biologischer Erscheinungen, oder vielleicht richtiger: „Wir bezeichnen nur solche Gebilde als Organismen, an denen wir den kolloidalen Zustand unter allen Umständen nachweisen können.“


Das bedeutet, dass die Natur, also Pflanzen, Tiere und Menschen – alle lebenden Organismen - im gesunden Zustand kolloide Systeme sind, also aus kolloiden (oder kolloidalen, engl. kollodial) verschiedensten Wassern, Mineralien, Ölen, Gas-Gemischen bestehen.

Wann sind solche Emulsionen = Wasser/Ölmischungen, Suspensionen = Wasser/Stoffmischungen, als wirkliche 100 % kolloidale Lösungen zu bezeichnen?

Hier müssen wir tief in die Winzigkeit einsteigen, in dem sich das Leben abspielt. Diese Dimensionen sind für uns so unvorstellbar klein, ich habe da selbst ein Gedankengebäude aufgebaut, um mir eben diese „Winzigkeit“ noch vorstellen zu können.

In der Kolloidchemie von Ostwald wird die Größenangabe 0,5-100 µµm als der Bereich der Kolloide angegeben, dabei wird heute der µµm als nm = Nanometer bezeichnet.

Unglücklicherweise oder auch teilweise berechtigt, wie später noch angeführt, ist der „Nanometer“ heute teilweise in Verruf geraten, denn man unterscheidet hier nicht zwischen den technischen Nanoteilchen, die teilweise bis zur Kleinheit von 300-400 nm gehen und leider zellgängig sind und erhebliche Vergiftungserscheinungen auslösen können und den Kolloiden, die unter 100 nm nur als Naturstoffe als quasi lebende Systeme existieren.

 

Wie kann man sich die Winzigkeit eines µµm oder nm vorstellen?

In Saudi-Arabien entsteht z.Zt. mit 1007 m das höchste Gebäude der Welt.

Die von uns gerade noch zu übersehende Größe von 1 Millimeter – ungefähr hier diese Strichstärke - ist der millionste Teil eines Kilometers, also ein Staubkorn dieser Türme.

Der µµm oder nm ist nun der millionste Teil eines Millimeters, also der millionste Teil dieses Striches, diese Kleinheit ist für uns sehr schwer vorstellbar.

Wenn man noch bedenkt, dass unser rotes Blutkörperchen, wie in der vorstehenden Abbildung gezeigt, ca. 800 nm im Durchmesser groß ist und intern noch etliche „Fabriken“ enthält, wird uns klar, dass die untere Grenze der Kolloide mit 0,5 nm nur eine willkürlich gezogene Grenze ist, die die Messgrenze unserer optischen Mikroskope bedeutet.

Dass es darunter noch unendlich viel kleinere Teilchen als die Kolloide gibt – z.B. im Wasser gelöstes Salz ist mikroskopisch nicht messbar, aber „schmeckbar – wie Wärmeteilchen oder das nun absolut kleinste Teilchen, das Lichtteilchen, überschreitet unsere „normalen“ Vorstellungen von Materie.

(Lichtteilchen und Wärmeteilchen nicht als elektrische Welle oder wie auch immer geartete Schwingung, ist die Voraussetzung, die Welt des Lebendigen verstehen zu lernen).

Wenn man den Ausdruck „übersinnlich“ genauer definiert, bedeutet er doch nichts anderes, als dass man diese winzigsten Teilchen, selbst verstärkt mit optischer Hochleistungs-Mikroskopie, mit unserem Organ des Sehsinns, dem Auge, nicht mehr erkennen kann.

Die mit Elektronen-Mikroskopen gemessenen kleineren Teile sind keine wirklichen Ergebnisse, da sie bereits durch Gedankenkraft beeinflusst werden (siehe Prof. Dr. Ing. Kröplin, „Die Welt im Tropfen“).

Gerade die Kolloidchemie in Verbund mit der „Wasserchemie“ und ihre Phänomene (die der Chemiker fälschlich und etwas arrogant gegenüber dem Lebendigen als „Anomalien“ bezeichnet) zwingen uns förmlich dazu, den Ursprung der Materie im Nichtstofflichen, mit unseren normalen Sinnen selbst verstärkt durch die leistungsfähigsten Messinstrumente, nicht erfassbarem übersinnlichen/geistig/seelischen Bereich zu suchen. Der Ursprung des Lebens ist also nicht im „Urknall“ zu suchen. Diese Überzeugung und mein Wissen werde ich an anderer Stelle detailliert erläutern.

Hier wollte ich nur verdeutlichen, dass mit der physikalischen Kolloidchemie die lebendige Welt betreten wird und man da sehr sorgfältig arbeiten muss, um nicht, wie ich am Beispiel des kolloidalen Silbers beschreiben möchte, erhebliche Probleme zu verursachen. Dies ist wirklich nur der Versuch eines kleinen Überblickes.

Detailliert gebe ich in meinen regelmäßig stattfindenden Seminaren
„Wasser und kolloidale Systeme“ sowie „Harmonie von Verstand und Herz“. ausführliche weitere Informationen, Termine und genauer Inhalt der Seminare unter www.levigata.de.

Wilfried Rummel

Unsere Kolloidalen Produkte

Kollidales Siliciumdioxid (SiO2)

Nach dem Sauerstoff ist Silicium das zweithäufigste Element unseres Planeten. Von Ende des 18. Jahrhunderts an wurde SiO2 in lebendigen Organismen beschrieben. 1972 wurde die Essentialität des Siliciums für den menschlichen Organismus nachgewiesen.
Hochreines ultra-kolloidales Siliciumdioxid SiO2 (Kieselsäure) in hydratisierter Form dient der täglichen Nahrungsoptimierung mit Silicium. Als wässrige Grundlage zur Herstellung der Kieselsäure-Lösung verwenden wir dreifach destilliertes, ultra-kolloidales Wasser. Eine mit Hilfe eines speziellen leistungsstarken Ultra-Kolloidators wiederholte Ultra-Kolloidation der Kieselsäure-Lösung nach SiO2-Zugabe garantiert einen dauerhaft stabilen kolloidalen Zustand der Lösung und damit höchste Bioverfügbarkeit und Haltbarkeit.

Der praktische Pumpspender dient der einfachen Dosierung um den natürlichen Siliciumverlust auszugleichen.

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Kolloidales Silber (Ag)

Beim kolloidalem Silber handelt es sich um ultrafeine Partikel elementaren Silbers (Reinheit: 99,99%) in wässriger Lösung. Aufgrund der geringen Partikelgröße und der aufwendigen Herstellung der kolloidalen Silberlösung (Tri-Destillation, Tri-Kolloidation und wiederholte Kolloidation der Lösung) befinden sie sich die Silberpartikel in wässriger Lösung dauerhaft in Schwebe und damit im kolloidalen Zustand.

Die Herstellung des kolloidalen Silbers der Levigata erfolgt über eine Vermahlung mikropartikulären Silbers in den kolloidalen Bereich. Durch diese Vermahlung lassen sich Silberkolloide mit einer durchschnittlichen Größe von 37 nm (in der Anzahlverteilung) gewinnen. Im Gegensatz zu herkömmlichen elektrochemisch hergestellten Produkten erfolgt die Gewinnung der Silber-Kolloidpartikel somit nicht unter Einwirkung elektro-statischer Felder, sondern rein physikalisch mechanisch. Daher zeigt kolloidales Silber der Levigata auch nach mehreren Jahren Lagerung keinerlei Wirkverluste durch Ausfällungen oder Ausflockungen.

Der kolloidale Zustand bleibt dauerhaft stabil, ein Garant für die außergewöhnliche Qualität dieses Produktes.

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Die Levigata Technica entwickelt und produziert Ultra-Kolloidatore® für den Hausgebrauch wie das seit 1998 gebaute 2,25 Liter Gerät Kamena® und für den gewerblichen Zweck Vollautomaten bis 15 Liter, wie die Ultra-Kolloidatoren® Kastalia® und Sirona®.
Kundenspezifische größere Anlagen können entwickelt und gebaut werden.

Weiterhin wurde die Filterserie Nerio® entwickelt mit ihren speziellen Filterkartuschen aus eigener Herstellung .

Ein Schwerpunkt der Entwicklung und Produktion im eigenem Labor sind die ultra-kolloidalen Produkte wie das Siliciumdioxid welches in höchster Qualität produziert wird. Auf dem Gebiet der Ultra-Kolloidal - bzw. Levigataionstechnologie arbeitet die Levigata Technica mit namhaften Wissenschaftlern intensiv zusammen.

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